„Informierer“ und „Stimmungsmacher“

Der Pressebericht (NRZ) ist lesenswert.
Man muss nur zwischen den Zeilen lesen: Die einen „informieren“, die anderen „machen Stimmung“. Vermutlich zählen die Unterstützer des Flugblattes zu den „einzelnen Akteuren“, die Stimmung machen und obendrein noch alles falsch machen: Man würde ja überhaupt (noch) nicht das Ende der Realschule beschließen und die neue (alte) Gesamtschule würde auch noch nicht am kommenden Dienstag endgültig beschlossen. Spitzfindigkeiten sind das. Jeder der auf der Schulausschussitzung den endlosen Webevorträgen der Verwaltung gefolgt ist, hat auf den Folien ganz klar gelesen, dass mit den Beschlüssen zur Gesamtschule das Schließen der Realschule verbunden ist. Am Dienstag werden die Weichen genau in diese Richtung gestellt.

Author: Ellenberger

0 thoughts on “„Informierer“ und „Stimmungsmacher“

  1. Weichen stellen ist eben nicht Entscheiden. Wenn sie schon so großsopurig über Spitzfindigkeiten räsionieren, dann lassen sie es doch selbst sein. Versuchen sie es doch mal mit Argumenten. Ach sie haben keine? q.e.d

    Warum sind sie nicht ehrlich und „informieren“ ihre Leser darüber, dass es keine Gesamtschule geben wird, wenn nicht genug Eltern diese in der Elternbefragung fordern? Sie sprechen hier den Eltern die Entscheidungsfreiheit ab. Für ihre 5 Minuten Ruhm. Schämen sie sich.

    1. Lieber „Ein Voerder“ machen wir uns doch nichts vor: Es ist der erklärte Wille von SPD, Linken, Grünen, WGV und wohl auch der CDU, die Realschule für eine wieder neu zu gründende Gesamtschule zu schließen. Die Elternabfrage ist gesetzlich vorgeschrieben. Ist doch logisch, dass die öffentliche Gesamtschule – wenn sie nicht von genügend Eltern gewünscht ist – nicht gegründet werden kann. Deshalb bedarf es eigentlich keiner besonderen Information über diese Tatsache. Aber gut, dass sie das noch mal hervorgehoben haben. Das ist ja auch wichtig. Wenn Sie unsere Argumentation auf dem Flyer verstanden haben „Ein Bürger“, dann bietet der Ausgang der Elternabfrage durchaus die Chance, sowohl die Realschule zu erhalten, als auch den Weg zur Gründung einer Gesamtschule in freier Trägerschaft offen zu lassen.

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