Die Widersprüche des Herrn Meulendyk (SPD)

Unter dem Thema „Ellenberger erhält Reaktionen aus SPD und WGV“ zitiert die NRZ heute den SPD-Kandidaten Hans-Peter Meulendyk „dass er nicht gegen die Hindenburgstraße habe stimmen müssen, da sich die SPD mehrheitlich für die Bürgerbefragung ausgesprochen hätte“. Dieselbe SPD, die auf gemeinsamen Plakaten mit den Linken für die Umbenennung in „Willy-Brandt-Straße“ gekämpft hat, soll jetzt zur Befürworterin des Bürgerentscheids umdefiniert werden. Das ist zu durchsichtig. Ich kann mich jedenfalls nicht an die Unterschrift von Hans-Peter Meulendyk oder von anderen namhaften SPD-Politikern auf den Unterschriftenlisten für den Bürgerentscheid erinnern.

Weiter spricht Herr Meulendyk in dem o.g. Pressebericht davon, dass er aus „anderen Gründen als Ellenberger gegen die Umbenennung gestimmt hätte“. Zum einen hat er er niemals gegen die Umbenennung gestimmt, sondern hat bei allen Abstimmung brav so abgestimmt wie seine Partei, also immer mit dem Ziel, die Straßenumbenennung  umzusetzen, zum andern würden mich die „anderen“ Gründe von Herrn Meulendyk interessieren. Ich habe mich seinerzeit aktiv gegen die Umbenennung der Hindenburgstrape eingesetzt, weil ich es nicht gut fand, dass Anwohner und Bürger ungefragt übergangen werden sollten. Welche anderen Gründe hatte Herr Meulendyk?

Author: Ellenberger

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