Sparkassenfusion: Pfründe sichern

Die Pfründe sind halt wichtiger als das Wohl der Stadt. Wie anders ist es zu erklären, dass die überwältigende Mehrheit unserer Kommunalpolitiker den Verwaltungsrat der Sparkasse nicht sofort verkleinert und die überforderten Politiker in den Gremien durch ausgewiesene Bankenfachleute ersetzt. Diejenigen, die die Krise der Sparkasse mit verursacht oder zumindest nicht verhindert haben, sollen nach dem Willen der Politik weitere FÜNF (!) Jahre im Verwaltungsrat verbleiben.
Herr Werner (Rheinische Post) hat dazu heute einen treffenden Kommentar veröffentlicht. Wenn es in den Räten auch keine nennenswerte Opposition gegen diese Art der Selbstbedienung gibt, so funktioniert zumindest die 4. Gewalt, nämlich die Macht der Presse und die der öffentlichen Meinung. Bleibt abzuwarten, ob sich die Bürger, die ja mit Millionen aus der Steuerkasse die „BAD-BANK“ der neuen Sparkasse finanzieren sollen, sich das alles widerspruchslos gefallen lassen werden.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken/die-sparkassendiskussion-stuermt-von-gipfel-zu-gipfel-aid-1.5178871

Author: visu-ell

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