Unsere Muttersprache lernen wir nicht von Politikerinnen

Zu den Vorschlägen der SPD-Politikerin und Gleichstellungsbeauftragten Katrin Rose-Möhrung, unsere Nationalhymne in Teilen umzufomulieren habe ich den folgenden Leserbrief an die NRZ geschrieben:

Die indirekte Unterstellung der „Umbenennerinnen und Umbenenner“, wir alle seien latent frauenfeindlich, nur weil wir ein gewachsenes Wort unserer Sprache benutzen, macht mich wütend. Brüderlichkeit (und Gleichheit und Freiheit) sind die drei zentralen Begriffe der bürgerlichen Revolution, die wir couragiert verteidigen sollten, statt sie geschichtslos aus unserer Nationalhymne zu streichen.

Liebe Politiker: Bitte lasst uns unsere historisch gewachsene Sprache, genauso wie wir sie als Muttersprache von unseren Müttern (und nicht von unseren Politikerinnen) gelernt haben.
Author: Ellenberger

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